Dieses Thema enthält 1 Antwort und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Beastmode Beastmode vor 2 Jahre, 8 Monate.

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    texelfan
    Teilnehmer

    sekundäre Pflanzenstoffe sind total wichtig! Sie reparieren unsere Zellen!

    Der Begriff sekundäre Pflanzenstoffe wurde erstmals von Albrecht Kossel, einem Pflanzenphysiologen und Nobelpreisträger verwendet. Obwohl es bis heute keine einheitliche Definition für diesen Begriff gibt, weiß man, dass diese Stoffe nur von Pflanzen gebildet werden und es sich um recht vielfältige chemische Verbindungen handelt. Im Gegensatz zu den primären Pflanzenstoffen, wie Ballaststoffe, Vitamine oder Mineralstoffe sind sie nur in sehr geringen Mengen vorzufinden, zeigen jedoch große Wirkungen auf den verschiedensten Ebenen. Gegenwärtig geht man davon aus, dass es etwa zwischen 60.000 bis 100.000 verschiedene Pflanzenstoffe der sekundären Art gibt.

    Bedeutung für den Menschen ( wikipedia)

    Sekundäre Pflanzenstoffe werden im naturheilkundlichen Bereich auch als Phytamine (griechisch φύτον phyton ‚Pflanze‘) bezeichnet, da einige von ihnen als Teil der Ernährung gesundheitliche Vorteile bieten. Bis jetzt sind unter anderem folgende Wirkungen bekannt:
    Wirkung der Stoffe

    Senkung des Blutdrucks
    Reserpin in Rauwolfia serpentina, Polyphenole in Granatapfel

    Therapie der Herzinsuffizienz
    Herzglykoside insbesondere Cardenolide aus Digitalis purpurea und Digitalis lanata[2]

    verhindert Thrombosen
    Sulfide in Knoblauch

    Regulierung des Blutzuckerspiegels
    Phytin im Getreide

    Förderung der Verdauung
    Polyphenole in Gewürzen

    Bekämpfung von Bakterien
    Phenolsäuren in Früchten

    Anregung des Immunsystems
    Polysaccharide

    Entzündungshemmend
    Saponine in Hülsenfrüchten, Hafer und einigen Gemüsearten; Flavonoide in fast allen Pflanzen

    Senkung des Cholesterins
    Phytosterine in fast allen Pflanzen, Saponine

    Hemmung der Krebsentstehung
    z. B. Carotinoide in grünblättrigem Gemüse, Proteaseinhibitoren (in höherer Dosis giftig) in Kartoffeln, Nüssen, Getreide, Hülsenfrüchten; Granatapfel-Polyphenole wie Punicalagin, Ellagitannin, Crosmin, Gallussäure und Ellagsäure

    antioxidativ
    Flavonoide, Liponsäure

    hormonähnliche Wirkung
    Phytohormone, Phytoöstrogene.

    #5264
    Beastmode
    Beastmode
    Teilnehmer

    Danke für diesen Beitrag – mal wieder was Neues gelernt!

    Hast du noch irgendwelche Literatur-Empfehlungen zu dem Thema? Finde das nämlich sehr interessant…

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